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Haldensleber starten erfolgreich beim Sanssouci-Pokal

Am letzten April-Wochenende reisten 27 Rollkunstläufer des Haldensleber SC nach Potsdam, um am Sanssouci-Pokal in der MBS-Arena ihr Können zu präsentieren. Vereine aus ganz Deutschland und auch aus Dänemark gingen an den Start. Insgesamt war es ein starkes Leistungsfeld. Einige unserer Läufer zeigten das erste Mal außerhalb Haldenslebens ihr Programm. Zudem forderten neue Regularien die Aktiven, da alle Küren neu auf- bzw. umgestellt wurden. In zum Teil stark besetzten Gruppen waren also hohe Konzentration und ein gutes Nervenkostüm gefragt.

Bei den Anfängern konnte Mieze Albrecht mit einem fehlerfreien und ausdrucksstarken Programm überzeugen und errang Platz 2. Lisa Finja Bauch wurde hier 7. Auch für Hugo Heusmann und Lucy Gerchel war es Premiere, ihre Kür außerhalb des heimischen Landesverbandes zu zeigen. In einem großen Starterfeld von insgesamt 23 Kindern, konnte sich Hugo gut behaupten und landete mit Rang 9 unter den ersten 10. Lucy erreichte hier Platz 13.

Amelie Holzheuer errang in der Gruppe Anfänger 2 einen guten 4. Platz von insgesamt 14 Startern. Saskia Christinnecke konnte mit ihrer sicheren Leistung in der Gruppe Anfänger 3 den 5 Platz erlaufen und ließ damit acht Konkurrenten hinter sich. Auch Leonie Uebel, Maya Sophia Künstler und Wolke Albrecht standen erstmals auf fremden Boden, sodass die Aufregung sicher groß war. Alle drei Mädchen konnten ihre Leistung abrufen und erhielten großen Applaus. Leonie konnte sich in der Gruppe Anfänger 1 über den bronzenen Podestplatz freuen, Maya und Wolke erreichten Platz 4 und 6.

In den Freiläufergruppen 1 bis 3 gingen acht Aktive des Haldensleber SC an den Start. Melissa König zeigte ihr Programm nicht in gewohnter Sicherheit, sodass sie sich ihrer Konkurrentin aus Güstrow geschlagen geben musste und die Silbermedaille erhielt. Anna Holzheuer erreichte in ihrer Gruppe Freiläufer 2 den 5. Platz. Celine Jahns startete in der Gruppe Freiläufer 3 durch und erreichte Platz 5 von insgesamt 18 Startern. Thao Nguyen erlief sich hier Platz 10. Greta Wolny konnte ihre Kür an diesem Tag nicht fehlerfrei präsentieren, patzte bei den Pflichtelementen und erhielt Platz 21.

Spannend wurde es noch einmal bei den Freiläufern Gruppe 2. In einem erneut großen Starterfeld von 17 Kindern zeigten Felix König, Annelie Wolter und Phuong Nga Nguyen ihr neues Programm. Alle drei behielten die Nerven und zeigten, wie sie in den letzten Monaten trainiert haben. Annelie zeigte neben ihren sicheren Sprüngen auch tolles Schrittmaterial und eine gute Pirouette. Diese Leistung wurde von den Wertungsrichtern mit Bronze belohnt. Phuong Nga erlief sich mit einer anspruchsvollen Kür und einem sauber gelandeten Rittberger Rang 4, Felix konnte seine Leistung auf den Punkt abrufen und erreichte Platz 8.

Die Teilnehmer der Gruppen Figuren- und Kunstläufer hatten an diesem Wochenende nicht die besten Nerven. Ann-Jolin Hagedorn lief ihr Programm zwar selbstbewusst, patzte jedoch bei den Pirouetten, sodass sie mit Rang 6 im guten Mittelfeld lag. Claire Sophie Riecke und Amy Hannemann kämpften mit der Nervosität und konnten ihre Kür nicht so präsentieren, wie sie können. Claire errang Platz 11 und Amy Platz 14.

Bei den Kunstläufern lief es nicht optimal. Janne Heusmann war an diesem Tag nicht sie selbst. Sie hatte ihre Aufregung nicht im Griff, konnte sonst sichere Sprünge nicht zeigen und landete mit Platz 5 im Mittelfeld. Die Nerven lagen auch bei Lea Kossow, Josephine Kluck, Nora Uebel, Michelle Druve und Kim-Michelle Hagedorn blank. Wichtige Elemente konnten nicht fehlerfrei abgerufen werden, sodass sie sich mit den Plätzen 6 bis 10 zufrieden geben mussten. In der Nachwuchsklasse ging erstmals Luise Kirbis an den Start. Mit einem anspruchsvollen Programm nach der Musik von "Schindlers Liste" zeigt sie tolle Schrittsequenzen und gute Waagepirouetten. Der Doppelsalchow gelang nicht ganz fehlerfrei, Luise erreichte Platz 9.

Das Show-Duo "Haldenslebensretter" konnte in Potsdam die Schmach aus Lüneburg wieder wettmachen. Mit einer leicht geänderten Choreographie erliefen sich Janne Heusmann und Lea Kossow einen ausgezeichneten und wichtigen zweiten Platz.

In der Mannschaftswertung konnte der Haldensleber SC den 5. Platz von 20 teilnehmenden Vereinen erringen.

19. Deutsche Meisterschaften Show im Rollkunstlauf

HSC-Show-Duo erneut bei den Deutschen Meisterschaften

Mit Lea Kossow (16) und Janne Heusmann (12) nahmen am vergangenen Wochenende zwei junge Sportlerinnen vom Haldensleber SC Abteilung Rollsport an den 19. Deutschen Meisterschaften Show in Lüneburg teil. Diesmal waren die Beiden die einzigen Starter für das Bundesland Sachsen-Anhalt.

Nach ihrem zweiten Platz im Vorjahr in Velbert waren die Erwartungen entsprechend hochgesteckt. Im neu einstudierten Showstück „Haldenslebensretter“, das an die Fernsehserie „Baywatch“ angelehnt ist, flirteten die beiden auf Rollschuhen am Strand, wurden vor einem Hai gerettet und verliebten sich. Weitere Duos aus dem gesamten Bundesgebiet waren „Sonne und Mond“, die den ersten Platz belegten, „Tinkerbell“, „Bananas in Pyjamas“ sowie die „Feen“.

Leider schafften die beiden trotz monatelangem, harten Training keinen Treppchenplatz, verzauberten jedoch auf ein Neues mit flotter Musik und jeder Menge schauspielerischem Talent sofort das Publikum und die mitgereisten Fans.  Ihre Freude am Laufen hat die Zuschauer angesteckt. Die Wertungsrichter erwarteten allerdings ein höheres Maß an Synchronität, die in diesem Jahr besonders beim Laufen im Duett stärker honoriert wurde. Schlussendlich erzielten Lea und Janne den 5. Platz in einem verhältnismäßig ausgeglichenen Starterfeld.