Nächste Termine der Abteilung Rollsport

Internationale Rollsporttage

30.05.2019–02.06.2019

Ort: Garmisch-Partenkirchen

10 Treppchenplätze für Rollkunstläufer des Haldensleber SC in Kiel

Erfolgreiche Teilnahme am 8. Kieler Ostseepokal im Rollkunstlauf

Erneut stellten sich Rollkunstläufer des Haldensleber SC beim Horst-Günter Cipa-Gedächtnis-Pokal in Kiel dem nationalen Vergleich. Sehr starke Gegner und große Teilnehmergruppen machten es den jungen Sportlern nicht leicht, ihre Leistungen zu zeigen. Auch ein ungewohnter Parkett-Hallenboden stellte besonders die älteren Läufer vor eine besondere Herausforderung, denn Pirouetten und Sprünge mussten anders gelaufen werden als in der Heimathalle.

17 Mädchen und 1 Junge traten in 15 Wettbewerben an und erreichten 10 Treppchen-Plätze. Bei den Anfängern lief Leonie Uebel eine sichere Kür, überzeugte mit ihrer Leichtigkeit sowohl das Publikum als auch die Wertungsrichter und belohnte sich mit dem Silberpokal. Unsere jüngste Starterin Wolke Albrecht startete bei den Freiläufern 1 und erreichte mit ihrer Kür den 6. Platz. Ebenfalls den 6. Platz erhielt Amelie Strauß in der Gruppe Freiläufer 2. In der ältesten Gruppe der Freiläufer (Gr. 3b) liefen Mieze Albrecht und Thao Nguyen. Für Mieze, die mit epischer Musik und dazu genau passenden Sprüngen das Wertungsgericht überzeugte, reichte es in Kiel für einen hervorragenden 2. Platz. Bei einer sehr hohen Teilnehmerzahl und einer hohen Leistungsdichte unterscheiden oft nur Nuancen über die letztendliche Platzierung, so dass sich Thao mit Platz 13 begnügen musste.

Besser lief es für Felix König, der als einziger Junge den Haldensleber SC würdig vertreten hat. Mit deutlichem Abstand belegte er Platz 1 bei den Freiläufern Jungen der Gruppe 3. Mit mehr als 5 Punkten Vorsprung wurde Melissa König Erste im Wettbewerb Figurenläufer 1. Sehr sicher und ausdrucksstark rief sie ihr Können ab und verbannte ihre Konkurrenz auf die hinteren Plätze. Bei den älteren Figurenläufern gelang Annelie Wolter (Gruppe2) – die mit einer sehr überzeugenden Kür die Wertungsrichter bezirzte – und Claire Riecke (Gruppe 3) – die nahezu fehlerfrei ihre Elemente präsentierte – der Sprung aufs Treppchen. Sie erreichten Bronze und Silber. Für Anna Strauß (Gr. 2) und Celine Jahns (Gr. 3) lief es noch nicht so optimal, Aufregung und ungewohnte Laufbedingungen überwogen, so dass sich die beiden mit den Plätzen 6 und 11 zufriedengeben mussten. Im Wettbewerb Kunstläufer Mädchen starteten Josephine Kluck, Ann-Jolin Hagedorn und Lina Knoppe. Während Josi ihre Kür gewohnt souverän und mit viel Anmut präsentierte, harmonierte Ann-Jolin noch nicht mit den neuen Anforderungen in der höheren Klasse. Leider stürzte Lina gleich am Anfang und kam nicht wieder in ihren Rhythmus. Es folgten weitere Stürze, so dass es am Ende für die Starterinnen Platz 6, 10 und 13 gab.

Sehr starke Gegner erwarteten die Starterinnen in der Kategorie Nachwuchsklasse Damen. Zum Teil neue Küren und anspruchsvolle Elemente sowie die ungewohnten Laufbedingungen auf Holzparkett ließen unsere Läuferinnen nicht an die gewohnten Leistungen anknüpfen. Äußerst eng nebeneinander lagen Luise Kirbis auf Platz 9, Janne Heusmann auf Platz 10 und Michelle Druve auf Platz 11. Das bedeutet für die drei Mädels weiter trainieren, trainieren, trainieren, damit sie sicher und souverän ihre Leistungen abrufen können.

Erstmals präsentierte sich der HSC mit Phuong Nga Nguyen im Bereich der A-Schiene. Sie startete im Wettbewerb Schüler C. Durch enorme Aufregung und einige Stürze reichte es am Ende nur für Platz 11. Im Bereich Show-Solo startete Janne Heusmann als Spieluhrtänzerin auf Abwegen und belegte Platz eins. Das Show-Duo mit Ann-Jolin Hagedorn und Anna Strauß als süße Romanze zwischen Milch und Schokolade verzauberte das Publikum und erhielt als Belohnung den Silberpokal. Ebenfalls den Silberpokal erlief sich das Schülerquartett „Pinguine“ mit Anna Strauß, Annelie Wolter, Melissa König und Mieze Albrecht – Ersatz Phuong Nga Nguyen. Das Jugendquartett „Fata Morgana“ mit Ann-Jolin Hagedorn, Janne Heusmann, Lina Knoppe und Phuong Nga Nguyen belegte Platz 3 und holte damit Bronze.

Insgesamt war der Wettkampf in Kiel eine große Herausforderung, aber auch ein gelungener Wettbewerb. Es gab viel zu sehen und zu lernen. Ein großer Dank an die Trainerin Nora Uebel, die an beiden Wettkampftagen für alle Starter Hinweise, Motivation und Unterstützung gab.

Schminke, Glitzer, Nagellack und atemberaubende Kostüme – it’s Showtime

Haldensleber Rollkunstläuferinnen holen Silber und Bronze bei Deutscher Meisterschaft

16.03.2019 – Deutschlands beste Showgruppen im Rollkunstlauf trafen sich am vergangenen Wochenende in Dresden zu den deutschen Meisterschaften. In der Margon Arena holten sich die Quartette des Haldensleber Sportclubs mit ihren Programmen „Fata Morgana“ einen Silber- und mit den „Pinguinen“ einen Bronzepokal.

Am vergangenen Wochenende trafen sich die besten Rollkunstläufer Deutschlands in der Dresdner Margon Arena, wo die Deutschen Meisterschaften für Showgruppen stattfanden. Mit drei Starts wurde Sachsen-Anhalt durch 10 Teilnehmer vom Haldensleber Sportclub vertreten.

Nach dem intensiven Training der letzten Wochen und Monate stellten sich die Mädels der harten Konkurrenz aus 11 Bundesländern und wollten ihr Können unter Beweis stellen. Mehr als 200 Teilnehmer in 20 Wettkampfkategorien boten den Zuschauern ein abwechslungsreiches Programm, vom Untergang der Titanic, über Spiderman bis hin zu Mary Poppins und diebischen Elstern.

Bereits vor der offiziellen Eröffnung wurde es für Janne L. Heusmann ernst. Mit ihrem Show-Solo „Das Geheimnis der Spieluhr“ wagte sie sich erstmalig in dieser Kategorie auf die Fläche. Durch Aufregung und kleinere Fehler konnte sie nicht an ihre gewohnte Leistung anknüpfen und das Gelernte abrufen, so dass es nur für einen 5. Platz reichte.

Gleich nach der Eröffnung wurde es in der Halle eisig, denn das Schülerquartett (Anna Strauß, Annelie Wolter, Phoung Nga Nguyen und Mieze Albrecht sowie Melissa König) mit dem Programm „Die Pinguine“ lief auf. Souverän und sehr synchron lieferten sie ihr einstudiertes Stück unter dem Jubel der mitgereisten Fans ab. Durch die offene Wertung war sofort ersichtlich, dass die Mädchen den Bronzepokal mit nach Hause nehmen.

Nur wenig länger musste das Jugendquartett (Janne L. Heusmann, Kim-Michelle Hagedorn, Josephine Kluck, Lina Knoppe sowie Ann-Jolin Hagedorn) auf seinen Start warten. Nahezu perfekt und äußerst synchron verzauberten sie als „Fata Morgana“ das Publikum und die Wertungsrichter.

Trainerin Antje Dreyer war sprachlos, gerührt und sehr stolz auf Ihre Schützlinge. Hatte sie diese doch trotz Schwangerschaft so gut vorbereitet, dass sie sich auf bundesweitem Niveau messen konnten.