09.11.2024 - HALLOWEEN ROLLT 16
Rollschuh-Spektakel mit Weltmeistern und magischen Momenten
Mit „HALLOWEEN ROLLT 16“ feierte der Haldensleber Sportclub am vergangenen Wochenende ein mitreißendes Event, das nicht nur Anhänger des Rollkunstlaufs begeisterte. Die ausverkaufte Ohrelandhalle in Haldensleben war bis in den letzten Winkel voll besetzt, als mehrere Vereine aus Deutschland, deutsche Vizemeister und sogar ein Weltmeisterpaar aus Italien ihre beeindruckenden Shows präsentierten.
Teilnehmende Vereine und Highlights der Veranstaltung
Ein wahres Feuerwerk an Kreativität und Sportlichkeit lieferten die mehr als zweihundert Aktiven der teilnehmenden Vereine vom Haldensleber Rollsportverein (HRV), der Polizeisportverein Magdeburg, die Skating Cats aus Krefeld, ESV Lok Potsdam, WERC Berlin, LLG Luckenwalde, SV Flaeming-Skate Luckenwalde, RHC Aufbau Böhlitz-Ehrenberg, Altonaer SV, SV Dresden-Mitte sowie die Gastgeber der Abteilung Rollsport vom Haldensleber Sportclub. Jeder dieser Vereine brachte seinen einzigartigen Stil und die Leidenschaft für den Rollkunstlauf auf die Fläche.
Das Event begann mit dem Motto „Mauerfall“, der am 9. November sein 35-jähriges Jubiläum hatte. Mit einer beeindruckenden Eröffnung setzten Wolke Albrecht und Leni Mo Gostynski ein symbolisches Zeichen, indem sie die beiden Teile Deutschlands getrennt auf die Fläche trugen und zusammensetzten. In einer spektakulären Choreografie fuhr der „Sonderzug nach Pankow“ mit allen aktiven Läuferinnen und Läufern auf ihren Rollschuhen und Inlinern durch die Halle.
Prominente Gäste und Weltmeister
Die Eröffnungsansprache hielten der Organisator der Veranstaltung und Abteilungsleiter Rollsport vom Haldensleber Sportclub e.V. (HSC) Stefan Hasche, der Landrat des Bördekreises Martin Stichnoth (CDU), Haldenslebens Bürgermeister Bernhard Hieber (SPD), der Präsident des Kreissportbundes Börde Torsten Fieseler sowie Danny Meyer als Gesamtvereinsvorsitzender des HSC.
Durch diese Vertreter von Verwaltung und Sport wurde Heike Heusmann, Mitglied der Abteilungsleitung und Kassenwartin der Abteilung Rollsport des HSC für ihre langjährige und äußerst engagierte Arbeit die Sportehrengabe des Landrates in Silber übergeben.
Die Veranstaltung erlebte ihren ersten besonderen Höhepunkt mit den großartigen Leistungen von Noah Hirsch, der bei den Deutschen Meisterschaften 2024 den 2. Platz und beim Cup of Europe den 6. Platz belegte. Der junge Athlet zeigte seine beeindruckenden Küren und versetzte das Publikum mit diversen Mehrfachsprüngen in Begeisterung. Kelly Jensch vom SV Dresden-Mitte, deutsche Spitzenläuferin im Show-Tanz bezauberte mit ihrer unvergleichlichen Ausdruckskraft, ihrem strahlenden Lächeln und fuhr sich erneut in die Herzen des Publikums.
Absolutes Highlight des Abends waren die drei Auftritte der zweifachen Weltmeister im Paarlauf, Alice Esposito und Federico Rossi aus Italien. Mit ihren Darbietungen verzauberten die beiden das Publikum und brachten die Zuschauer mit kraftvoller und atemberaubender sportlicher Präzision zum Staunen.
Unvergessliche Show und kreative Choreografien
Die Showstücke der Vereine boten hohe Abwechselung. Mit den Minis des HSC mit einer glitzernden Darbietung zu „Disco Fever“ begann das Programm und sorgte schnell für eine ausgelassene Stimmung. Die Skating Cats aus Krefeld, die in diesem Jahr zum ersten Mal bei Halloween rollt dabei waren, begeisterten die Zuschauer auf ihren Inline-Skates mit einer märchenhaften Choreografie zum Thema „Die Schöne und das Biest“. In der dunklen Atmosphäre der Halle wurden ihre Auftritte „Pulse of Darkness“ und „Toccata“ zu einem unvergesslichen Eindruck.
Die Gruppe aus Böhlitz-Ehrenberg zeigte mit „Mission Feenwald“ ein buntes und fantasievolles Stück, während der Altonaer SV mit seiner Darbietung „Regenbogen“ für magische Momente sorgte. Das Stück „Spiel mit dem Feuer“ des HRV ließ die Zuschauer förmlich „mitbrennen“, als die Läuferinnen mit Tüchern in Form leuchtender Flammen über die Fläche liefen.
Der Grusel-Faktor kam nicht zu kurz: Vom ESV Lok Potsdam und dem SV Flaeming-Skate Luckenwalde sorgten Skelette, Vampire und Zombies für schaurig-schöne Stimmung, die perfekt zum Halloween-Thema passte. Noch einmal spürte das Publikum eine Welle von Energie, als der HSC mit „Popcorn“ die Stimmung anheizte und die Halle zur Musik der späten 1960er bebte.
Eltern, die sich aufs Parkett wagen
In diesem Jahr gab es wieder Auftritte aus allen Altersbereichen: Nicht nur die Nachwuchsathleten, sondern auch die Eltern zeigten ihr Können auf Rollschuhen. Die Hobbygruppe des HSC präsentierte ihren Hexentanz zur Walpurgisnacht, während eine gemischte Gruppe aus Potsdam und Dresden mit ihrem „Mamma Mia“-Stück unter Beweis stellte, dass auch Erwachsene großen Spaß an dieser Sportart haben können. Mit dabei war der älteste Läufer des Abends – ein 73-Jähriger.
Fahnen der Hoffnung und eine Reise in den Wilden Westen
Die Läuferinnen des PSV Magdeburg begeisterten mit ihrem Stück „Fahnen der Hoffnung“, welches die Werte von Selbstbestimmung und persönlicher Weiterentwicklung thematisierte. Nach der Pause ging es dann weiter mit „Wilder Westen“ erneut vom HSC, das mit einer bunten Mischung aus Duellen und Saloon-Szenen entsprechende Stimmung verbreitete.
Aus dem „Zauberwald“ kamen Feen, die die LLG Luckenwalde mit ihrer märchenhaften Performance präsentierten. Das „Wurzelgeflecht“ des SV Dresden-Mitte überraschte mit einer Synchronität, die nicht nur durch die leuchtenden Kostüme, sondern auch durch die Präzision der Darbietung beeindruckte.
Abschied und ein magisches Finale
Mit „Swimming-Time“ leiteten die Spitzenläufer des HSC das Finale ein. Das Publikum erlebte Effekte des Synchronschwimmens auf dem trockenen Hallenboden. Mit glitzernden Badeanzügen und einem strengen Trainer wurde vermittelt, dass nur harte Arbeit zur Goldmedaille führt. Ein durch die Sportlerinnen und Sportler selbst entworfenes und choreografiertes Stück.
Zum Abschluss des Abends wurde das Publikum noch einmal in den Bann von Alice Esposito und Federico Rossi gezogen, die in einem letzten, fulminanten Auftritt das Event würdig abschlossen.
Als alle Sportlerinnen und Sportler dann zum großen Finale gemeinsam einliefen, gemeinsam tanzten und sich von hunderten Zuschauern verabschiedeten, waren Gänsehautmomente gewiss.
Halloween rollt war zum 16. Mal ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten. Die Mischung aus sportlichen Höchstleistungen, fantasievollen Choreografien, einer umfassenden Vorbereitung durch die Trainerinnen Antje Dreyer und Nora Uebel, der kreativen Moderation von Stefan Hasche, leckeren Bewirtungsangeboten, mit Tombola und Kinderprogramm in einer mitreißenden Atmosphäre ließ die Zuschauer in eine magische Welt eintauchen, die noch lange nachwirken wird.
Autorenteam vom HSC e.V., Cornelia Riechert, Heike Heusmann, Jens Heusmann
04.11.2023 - Erstmals Weltmeister bei „Halloween rollt“
15. Auflage der Rollsportgala des Haldensleber SC setzt neue Maßstäbe
„Halloween rollt 15“, die Rollsportgala der Abteilung Rollsport des Haldensleber Sportclubs, sorgte am Samstag für Gänsehaut und Begeisterung. Hunderte Zuschauer in der ausverkauften Ohrelandhalle in Haldensleben erlebten ein bisher nie dagewesenes Potpourri.
Im Scheinwerferlicht wird eine Uhr durch Rollkunstläuferinnen des gastgebenden Vereins zusammengesetzt und auf die Startzeit 15.30 Uhr eingestellt, um so den Beginn einer fulminanten Show einzuleiten. Fast 150 Aktive aus neun Vereinen aus ganz Deutschland stellten ein hochkarätiges Programm auf die Beine. Tosenden Applaus gab es für die aus Italien angereisten Weltmeister im Paarlauf Alice Esposito und Federico Rossi.
Traditionell eröffneten die Kleinsten der Abteilung Rollsport mit ihrem Stück „Blumenwiese“ den Abend. Verkleidet als Bienen, Schmetterlinge, Marienkäfer und natürlich als Gärtner eroberten sie die Herzen der vielen Zuschauer. Mit den „Fledermäusen“ vom LLG Luckenwalde und den Vampiren vom Haldensleber Rollsport Verein traten die Gruselgestalten von Halloween auf den Plan und stimmten noch einmal richtig in das Thema der Show ein.
Helene Jakubowski vom SV Dresden-Mitte zeigte ihre anmutige Solotanzkür mit weichen Bewegungen und Eleganz. Der SV Fläming Skate bereicherte das Programm in diesem Jahr erstmalig mit den „Piraten“ und den „kleinen Geistern“, was vom Publikum mit Applaus belohnt wurde. Beim „Tohuwabohu unter dem Meer“ wurde in den Reihen geschunkelt, als die kleinen Fische zur Musik von Arielle wieder eingefangen und zur Ordnung gerufen werden mussten. Der RHC Aufbau Böhlitz-Ehrenberg hatte an diesem Nachmittag mit „Traumland“ und „Blumenliebe“ zwei weitere Stücke im Repertoire.
Nachdem Super Mario und Luigi aus Luckenwalde mit dem typischen 8-Bit Sound der ersten Videospiele die Halle gerockt haben, krabbeln die Spinnen vom HSC in die Ohrelandhalle. Die Kreuzspinnenmutter und ihre kleinen Spinnenkinder sorgten mit dem Öffnen des Spinnennetzes für viele erstaunte Gesichter. Das Thema Spielsucht und die damit verbundenen Gefahren brachte Luise Kirbis vom HSC mit ihrem ausdrucksstarken Solo auf die Fläche.
Dann war es so weit: Alice Esposito (20) und Federico Rossi (24) liefen auf die Fläche und versetzten das Publikum mit ihrem Kurzprogramm in Staunen. Die aus Italien angereisten Weltklassesportler brachten Eleganz und sportliche Dynamik mit ausgezeichneter Ausführung von Sprüngen und Hebefiguren auf das Parkett. Sowohl Zuschauer und Zuschauerinnen als auch alle großen und kleinen Sportler und Sportlerinnen waren überwältigt vom Weltklasseniveau dieser beiden Ausnahmeathleten. Alice und Federico zeigten im Laufe des Nachmittags zwei weitere imposante Küren. Mit dem Showprogramm ließen sie die Herzen schmelzen und packten viel Leidenschaft auf die Fläche. Einzigartig auch das Langprogramm, mit welchem sie sich erst vor wenigen Wochen in Kolumbien zum Weltmeistertitel im Paarlauf liefen. In diesen drei Darbietungen zeigten sie die absolute Spitze des Weltklasseniveaus in diesem Sport. Sie seien noch nie so warmherzig empfangen wurden, erzählten sie in einem gemeinsamen Gespräch. Ihnen gefiel Haldensleben sehr gut, die Empathie und Herzlichkeit der Menschen. So nahmen sie sich für jeden Fan die Zeit für ein Autogramm und ein Foto.
Zum ersten Mal dabei in diesem Jahr ist auch der PSV Magdeburg. Die sechs Läuferinnen aus Magdeburg präsentierten ihr Stück „The greatest show“ mit hoher Dynamik und Synchronität und bekamen dafür viel Beifall. Der ESV Lok Potsdam bereicherte das abwechslungsreiche Programm mit Ihren Stücken „Harry Potter“, „Angels“ und „The greatest showgirls“. Ihr Trainer Norbert Kathöfer und die Trainerin des HSC Antje Dreyer haben das Fieber des Rollkunstlaufens noch inne und zeigten mit ihren humorvollen Ernährungstipps, wofür Schokolade alles gut sein kann. Ein ganz besonderer Leckerbissen alljährlich zu Halloween rollt. Die erste Halbzeit beendet der HSC mit dem „Magischen Wald“. Kunstvolle Kostüme mit kleinen Lichtern bringen nicht nur die Halle, sondern auch die Augen des Publikums zum Leuchten. In einer Gemeinschaftsarbeit von Teilnehmenden der Ambulanten Gruppenmaßnahme des Flora e.V. entstand die magische Requisite für dieses Stück.
Die zweite Hälfte wurde von allen 55 aktiven Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit ihren Trainerinnen eröffnet. Nach dem Song „Geile Zeit“ von Ben Zucker zeigten sie, dass man allein stark sein kann, gemeinsam jedoch unschlagbar. Hikari Mita aus Hamburg ist sicherlich vielen Gästen noch aus den vergangenen Jahren bekannt. Auch in diesem Jahr verzauberte sie mit ihrer Solokür sowie mit Hamburger Verstärkung im Stück „Wednesday“ das Publikum. Das Haldensleber Paarlaufpaar Ann-Jolin Hagedorn und Felix König vom HSC hat im letzten Jahr viel trainiert, unter anderem auch bei einem Lehrgang mit Alice Esposito. Dies konnten sie endlich dem großem Publikum präsentieren und zeigten erstmalig ihre neue Paarlaufkür. Tosender Applaus folgte berechtigt.
Die Hobbygruppe des HSC war in diesem Jahr wieder dabei. Mit Humor wurde gezeigt, dass jeder doch nur so alt ist, wie er oder sie sich fühlt – und dass man zum Rollkunstlaufen nie zu alt ist. Mit dem Stück „RIO“ flogen die Flamingos vom SV Dresden-Mitte ein und brachten südländisches Flair und rhythmische Figuren als Gruppe auf die Lauffäche. Kelly Jensch aus Dresden zeigte später als „Harley Quinn“ in einem schillernden Kostüm ihre ausdrucksstarke Art, eine Geschichte auf Rollen zu interpretieren. Christina-Marie Nöldge, die im HSC als Einzige im Bereich Inline Artistik trainiert, hat in Gestalt von Wednesday Addams Ihren Auftritt und glänzte mit ihrer tollen Mimik und akrobatischen Figuren. Mit der „Mission Weltall“ vom HSC wurde es ernst auf der Fläche. In silbernen Raumanzügen sind die Haldensleber Läufer und Läuferinnen im Weltall auf der Suche nach einer Pflanze, die den Wetterextremen wie Dürre und Überschwemmung trotzen kann – eine beeindruckende Choreografie zu fantastischer Musik.
Im Finale konnten alle Aktive gemeinsam die rundum gelungene Show feiern und tanzten ausgelassen auf der gesamten Fläche. Der HSC bedankt sich bei allen, die zu dieser imposanten Show beigetragen haben. Ein großer Dank geht auch an das tolle Publikum, welches mit seinem tosenden Applaus alle Darbietungen belohnt hat.
Neben vielen sportlichen Highlights gab es wieder ein äußerst leckeres Kuchenbuffet, warmes Mittagessen sowie eine liebevoll zusammengestellte Tombola für alle Anwesenden. Dem Aufruf des HSC, sich für eine Knochenmarkspende registrieren zu lassen, folgten mehrere Personen, die sich bei dem Verein Knochenmarkspende Sachsen-Anhalt e.V. anmeldeten und typisieren ließen. Auch hierfür bedankt sich die Abteilung Rollsport. Einen kleinen Ausschnitt aus dem Showprogramm wird die Abteilung Rollsport des HSC auf dem Sternenmarkt am 16.12.2023 präsentieren.
Und für alle, die sich den Termin schon vormerken möchten: Halloween rollt 16 findet im nächsten Jahr am 9. November statt. Gemäß dem Motto – nach der Show ist vor der Show – beginnen die Trainerinnen bereits jetzt mit der Planung für 2024, um die Show wieder mindestens genauso facettenreich und hochkarätig besetzt zu gestalten.
Standing Ovations für „Halloween rollt 14“
Rollkunstläufer bringen die Ohrelandhalle zum Beben
Der Countdown startet, ein kleiner Lichtkegel ließ eine Erdkugel aufleuchten und die beiden Trainerinnen des Haldensleber SC – Abteilung Rollsport eröffneten die traditionsreiche Show „Halloween rollt“ in der Ohrelandhalle. Fast 140 aktive Läufer und Läuferinnen aus verschiedenen Vereinen Deutschlands liefen nach und nach in die abgedunkelte, stilgerecht dekorierte Halle und boten so den passenden Rahmen für die Eröffnung der 27 Stücke mit Gruselfaktor, aber vor allem mit ganz großem Können auf acht und in diesem Jahr erstmalig auch auf sechs Rollen.
Eröffnet wurde das Programm von Stefan Hasche (Abteilungsleiter HSC Rollsport), dem Bürgermeister der Stadt Haldensleben Herrn Bernhard Hieber, Thomas Schlennstedt als Präsident des Landesverbandes Rollsport Sachsen-Anhalt sowie Ulf Dreyer (Vorstand HSC). Direkt nach den kurzen Grußworten übernahmen die „Geister“ des HSC die Ohrelandhalle. Mit den Stücken „Die kleinen Monster“, „Tag der Toten“ oder „Monster High“ vom LLG Luckenwalde wartete das Programm immer wieder mit Gruselmomenten auf.
Natürlich gab es auch allerlei fröhliche Stücke zu bekannten Melodien zu sehen – wie „Party im Schlaraffenland“ des RHC Böhlitz-Ehrenberg, „Die Piraten sind los“ mit den kleinsten Läufern und Läuferinnen des HSC, Nora Uebel vom HSC mit ihrem Show-Solo „Sportlich durch die 90er“ oder die „Stürmische See“ vom ESV Lok Potsdam. Highlight in dieser Kategorie war Kelly Jensch aus Dresden mit ihrem Show-Solo „Jeannie“, die für ausgelassene Stimmung und viel Applaus sorgte. Antje Dreyer – Trainerin des HSC – und Norbert Kathöfer – Trainer beim ESV Lok Potsdam – unterhielten das Publikum mit ihrer Überraschungseinlage und wandelbarer Kostümierung.
„Mamma Mia“ - angelehnt an das Musical - hatten sich Luise Kirbis, Janne Heusmann und Claire Riecke vom HSC selbst erarbeitet und eintrainiert. Mit flotten ABBA-Rhythmen zogen sie das Publikum in ihren Bann. Erstmals im Showprogramm vertreten war auch die Kategorie Inline Artistic. Christina-Marie Nöldge vom HSC zeigte ihre Kür, die vor allem durch gefühlvolle Bewegungen bestach.
Gezeigt wurden ebenso das Show-Duo „Waldgeister“ und das Showquartett „Schönheit des Pfaus“ sowie die Paarlauf-Kür des HSC, mit denen die Aktiven auf den Wettbewerben starten.
Aufgrund der aktuellen internationalen Situation wurden in einigen Stücken ernste Töne angeschlagen, die vor allem die Wünsche der Kinder und Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen widerspiegelten. „Mut zur Menschlichkeit“ und „Unsere Wünsche“ des ESV Lok Potsdam griffen diese Sehnsucht nach Frieden auf der Welt auf. Das aktuelle Thema in öffentlichen Debatten gegen Diskriminierung und dem allzu wichtigen Zusammenhalt der Menschen fing der HSC ein mit dem Stück „Together we stand“ - Wir stehen zusammen!
Absoluter Höhepunkt des Abends waren die Auftritte von Noah Hirsch aus Berlin, der beim Weddinger REC läuft, Teil des Bundeskaders im Rollkunstlauf ist und damit unser Land auf den internationalen Meisterschaften wie der EM vertritt. Mit seinen Küren und den darin enthaltenen Sprüngen wie einem sauber gestandenen Doppel-Axel, Dreifach-Toeloop oder Dreifach-Salchow brachte er das Publikum sowie die jungen Rollkunstläufer zum Staunen und Applaudieren. Der sympathische junge Mann hatte sofort alle Herzen auf seiner Seite.
Für einen wahren Gänsehautmoment sorgte das Finale der diesjährigen Halloween-Rollt-Gala. Alle Lichter in der Halle wurden gelöscht und das Publikum wartete gespannt auf den Abschluss. Mit sanfter Musik liefen HSC-Rollsportlerinnen mit leuchtenden Umhängen ganz langsam und behutsam durch den Saal. Ihre grazilen Bewegungen verbunden mit der Musik und den Lichteffekten erzeugten einen emotional krönenden Abschluss der Veranstaltung.
Der traditionelle Abschlusstanz aller Aktiven auf der Fläche holte dann auch den letzten Zuschauer aus dem Sitz. Eine rundum gelungene Veranstaltung mit Standing Ovations.
Einen kleinen Ausschnitt aus dem Showprogramm zeigt die Abteilung Rollsport des HSC auf dem Sternenmarkt am 17.12.2022. Und für alle, die sich den Termin schon vormerken möchten: Halloween rollt 15 findet im nächsten Jahr am 4. November statt.
30 Jahre Freiheit
Unter diesem Motto stand die 13. Auflage von „Halloween rollt“ der Abteilung Rollsport des Haldensleber Sportclubs. Die Organisatoren nutzten das geschichtsträchtige Datum des 9. November für eine ergreifende Show.
Zur Eröffnung zitierte Noah Benedict Ohrdorf den Artikel 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und Phuong Vi Nguyen führte weiter mit dem Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Beide berührten tief die Herzen des Publikums. Zu der Musik von Udo Lindenbergs „Wir ziehen in den Frieden“ liefen die 160 Aktiven auf die Fläche und sorgten so für einen äußerst emotionalen Start.
Es folgte ein sehr kurzweiliges Programm, in dem die Teilnehmer aus Potsdam, Hamburg, Luckenwalde, Güstrow, Dresden, Leipzig und Hanau zusammen mit den Gastgebern vom Haldensleber SC ihr Können zeigten. Es wurde Charleston getanzt, Harry Potter flog ein, selbst der Jeannie und Mary Poppins folgten der Einladung um das Team von Antje Dreyer, Nora Uebel und Stefan Hasche. Ebenso kleine Hexen und große Geister rollten unter tosendem Beifall durch die Halle.
Den weitesten Weg hatten die Gäste aus Hanau und Hamburg. Während Hikari bereits seit mehreren Jahren dem HSC die Treue hält und auf höchstem Niveau die Veranstaltung unterstützt, waren Viviana und Nicoletta als mehrfache Deutsche Sieger erstmalig in Haldensleben dabei. Die Beiden zeigten u.a. ihr Showstück „Mermaids“, mit dem sie vor 3 Jahren in Velbert die Deutschen Meisterschaften für Showgruppen gewonnen haben.
Besonders die Rollsportler des HSC begeisterten die Zuschauer in der ausverkauften Ohrelandhalle mit ihrem Können. Begonnen wurde mit einer Persiflage auf das Erfolgsduo der M&M´s, in der Kinder in die Rolle der Trainer schlüpften. Gewaltig war das Medley durch die beliebtesten Filme aller Zeiten, in der von der Olsenbande bis hin zu Forrest Gump alles vertreten war – großes Kino mitten in Haldensleben. Kurz vor der Pause eroberten 14 Nonnen mit einer rasanten Revue zur Musik von Sister Act die Lauffläche.
Die Minis, die zum ersten Mal vor großem Publikum und in wunderschönen Kostümen liefen, bekamen für ihren „König der Löwen“ großen Beifall und machten damit alle Eltern und Großeltern stolz. Wie schön Schokolade schmelzen kann, zeigten Anna und Ann-Jolin mit der „Süßen Romanze“. Janne zeigte einmal mehr ihr läuferisches Können mit ihrem Stück „Das Geheimnis der Spieluhr“, mit dem sie in diesem Jahr auf der Deutschen Meisterschaften gelaufen war.
Ein wahres Highlight und absoluter Publikumsliebling waren die „Schmetterlinge“, denn als aus den unscheinbaren Rollkunstläufern, bunte Schmetterlinge mit glitzernden Flügeln wurden, ging ein Raunen durch die Halle. So richtige Partystimmung kam auf, als die Hobbygruppe mit Olaf dem Schneemann und Skilehrer Anton in die Berge zog – um an einer fröhlichen Aprés Ski Party teilzunehmen.
Zehn engelsgleiche Sportlerinnen des HSC in strahlend weißen Kleidern beendeten das diesjährige Programm in einer emotional ergreifenden Vorstellung, als sie wie Friedenstauben zu den Klängen von „Wind of Change“ über den Boden schwebten und während ihrer Vorstellung die Mauer noch einmal einrissen. Jeder Zuschauer konnte hier seinen eigenen Erinnerungen an die Wendezeit noch einmal freien Lauf lassen.
Eine Überraschung gab es allerdings noch für den Abteilungsleiter Stefan Hasche. Mary Poppins zog aus ihrer Tasche einen Umschlag und übergab diesen an den Vorsitzenden des Vereins Danny Meyer, der wiederum den Umschlag an den Präsidenten des Kreissportbundes Klaus Renner übergab. In dem Umschlag versteckte sich eine Ehrennadel des Landessportbundes in Bronze als Dank für jahrelange Mitarbeit im Ehrenamt. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.
Einen kleinen Ausschnitt aus dem diesjährigen Programm präsentieren die Rollkunstläufer des HSC wieder auf der Eisbahn zum Abschluss des Sternenmarktes.
Fotos: Diana Kluck
Halloween rollt 12 - Tobender Beifall für das bunte Programm
Die Rollsportler des HSC und extra angereiste Freunde aus anderen Vereinen zeigten am 3. November dem Publikum in der ausverkauften Ohrelandhalle wieviel Unterhaltung man auf acht Rollen bieten kann. Mit 40 Stücken sorgten die 180 Teilnehmer für ein buntes Programm. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer kleinen Geschichte und dem Rückblick zum Sturmtief Paul, aufgrund dessen das Schaulaufen im letzten Jahr ausfallen musste. Die Kleinsten des HSC präsentierten mit Ihrer Trainerin Nora Uebel, welche Abenteuer das Leben unter Wasser bei Arielle und Ihren Freunden so mit sich bringt. Dafür wurden sie vom Publikum mit viel Beifall belohnt.
Die Rollkunstläufer aus Postdam, Hamburg, Luckenwalde, Güstrow, Dresden, Leipzig und Höhr-Grenzhausen zeigten in Showstücken wie z.B. Ghostbusters, Trolls, Vaianas Alptraum, Alice und der Hutmacher oder Nightmare before Christmas, mit viel Fantasie das Thema Halloween rollt umgesetzt werden kann. Besonders ans Herz gingen das Stück „Dir gehört mein Herz“ des HSC oder auch die Küren von Hikari Mita, die mit Ihrer natürlichen, freundlichen Art und einem Riesen-Talent immer wieder ein gern gesehener Gast ist.
Zum ersten Mal vor großem Publikum liefen „Die Pinguine“ des HSC, mit Mieze, Phung Nga, Annelie, Anna und Melissa ihr Showquartett, mit dem sie in der kommenden Wettkampfsaison erfolgreich sein möchten. Dass der HSC auch mit größeren Gruppen beste Unterhaltung bieten kann, zeigten die Sportler mit dem Stücken „Ready for take off“ und der „Haldensleber Revue“.
Besonders lautstarken Applaus gab es für „Die Robbe“, welche ganz spontan bei der Generalprobe ins Programm aufgenommen wurde. Auch die Hobbygruppen aus Haldensleben und Potsdam begeisterten die Zuschauer. Mit Stücken, wie „Fata Morgana“, „Haldenslebensretter“ und den M&M´s stellten die Größeren der Rollsportabteilung des HSC ihr Können und ihr Showtalent unter Beweis.
In diesem fast vierstündigen Programm bewiesen alle – vom Dreijährigen bis hin zum Senior mit über 60 Jahren - wieviel Spaß Rollkunstlauf machen kann. Für alle, die dieses tolle Programm verpasst haben: am 09. November 2019 schlägt’s „Halloween rollt 13“!
Einen kleinen Ausschnitt aus dem diesjährigen Programm präsentieren die Rollkunstläufer des HSC auf der Eisbahn des Sternenmarktes am 16.12.2018.
Halloween rollt 11
Rundherum zufriedene Gesichter gab es am Sonnabend in der Ohrelandhalle Haldensleben. Zum einem beim Veranstalter, der Abteilung Rollsport im Haldensleber SC, zum anderen bei den Besuchern auf den vollbesetzten Rängen und auch bei rund 140 Aktiven, die wieder mal eine Show der Superlative boten. Für einen stimmungsvollen Beginn sorgte der 11-jährige Noah Benedikt, der live Saxophon spielte und die Läuferinnen der Leistungsgruppe 1 des HSC dazu einen Querschnitt an Elementen ihres Könnens zeigten. In der über 3-stündigen Show unterhielten alle Läufer, vom jüngsten Mini mit 4 Jahren bis hin zu den Eltern der Hobbygruppen, das stets begeistert mitgehende Publikum bestens.
Der HSC hatte sich auch wieder zahlreiche Gäste eingeladen. Neben den treuen Gästen vom ESV Lok Potsdam und der LLG Luckenwalde, waren auch wieder der TV Jahn Wolfsburg, der SV Dresden-Mitte, der Haldensleber RV und der Rollsportverein aus Böhlitz-Ehrenberg vertreten. Erstmals dabei waren Läufer aus Höhr-Grenzhausen aus Rheinland-Pfalz mit einem sehr schönen Show-Duo. Für Rollkunstlauf der Spitzenklasse sorgten einmal mehr Hikari Mita aus Hamburg und Melanie Sotskov und Paul Turbanow vom ERB Bremen. Sie sind derzeit Deutsche Jugendmeister im Rolltanz und belgeten den 5. Platz bei der letzten EM. Für Kreischalarm sorgten Filipe Galego, Paulo Santos, Ricardo Martins und Jose Souto als „The Project“. Extra aus Portugal zum Schaulaufen angereist waren sie mit ihrem Auftritt als „The Warrior“ der absolute Höhepunkt des Abends. Allesamt sind mehrfach bei Welt- und Europameisterschaften mit Medallien dekoriert und so mancher Zuschauer rieb sich verwundert die Augen und staunte, was auf acht Rollen so alles möglich ist. Die Jungs waren ebenso begeistert und wollen im nächsten Jahr gern wiederkommen.
Halloween rollt 10
Zum 10. Geburtstag der Abteilung Rollsport erlebte auch die Rollsportshow „Halloween rollt“ am 14. November ihre zehnte Auflage. Den Zuschauern, in der bis auf denletzten Platz gefüllten Ohrelandhalle, wurde über 3 Stunden eine kurzweilige Show geboten. Ein Raunen ging bereits zum Beginn durch das Publikum, als über zwanzig Läuferinnen im Ballkleid mit einem Walzer die Veranstaltung stimmungsvoll eröffneten. Danach hatten die jüngsten Läufer des HSC im Alter von 4 - 6 Jahren mit einem Pinguintanz ihren ersten großen Auftritt. Abwechslungsreich mit Soloküren, Showquartetten und Gruppen, wie u. a. den Hobbyläufern des HSC wurde das Publikum in der Halle unterhalten. Dieses sparte nicht mit Beifall und besonders die Einlagen der Musicalstars Joachim Quririn und Theo Reichardt, die Kunstlauf mit Live Gesang verbanden, wurden begeistert aufgenommen.
Zum kleinen Star des Abends lief sich die erst 13 jährige Hamburgerin Hikari Mita, die mit ausdrucksstarkem Lauf, sicheren Sprüngen und sehr schönen Pirouetten aufwartete. Bewegend wurde auch das Stück das Stück der Potsdamer Läuferin Felecitas Kilpert und des Rollstuhlfahrers Heiko Gosemann aufgenommen. Natürlich durfte auch ein Rückblick auf die10 jährige Geschichte der Abteilung nicht fehlen und so bildete ein Medley mit ehemaligen Showstücken und fast 50 Aktiven des HSC das würdevolle Finale der Veranstaltung.